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Didgeridoo Bauanleitung "Sandwichtechnik"
Teil 3
Nasses vs. trockenes Holz:

Trockenes Holz hat den Vorteil, dass es sich nicht so stark verzieht.
Das Didge tönt bereits unmittelbar nach der Fertigstellung optimal.
Aber es ist schwieriger zu schnitzen und das Trocknen des Holzes geht sehr lange und ist nicht ganz so einfach.
Wenn's zu schnell getrocknet wird entstehen Risse und das schöne Stück wird wertlos.

Nasses Holz kann sofort verarbeitet werden.
Es geht sehr leicht zum schnitzen.
Hat aber den Nachteil, dass es sich schnell verzieht.

Ein guter Kompromiss sind Rohlinge die 3-4 Monate feucht gelagert wurden.
Zum Trocknen die Schnittflächen abdecken. (Plastikfolie und Klebeband, Wachs etc.) oder mit Weissleim versiegeln.

Ich hab die meisten Didge's mit feuchtem Holz gefertigt. Den Bau werde ich deshalb mit frischem Holz beschreiben.

Wichtig bei feuchtem Holz:
Rinde dran lassen bis nach dem Kleben!!!!
Zügig arbeiten. Wenn möglich 1-3 Tage nach dem Schnitt kleben.
Dazwischen das Holz möglichst feucht lagern (Draussen oder im Naturkeller)
Ev. in Plastikfolie einwickeln. (keine Angst wegen der Feuchtigkeit! Frisches Holz fault nicht so schnell.)

 

 

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Vorbereitung: 

Als Erstes einen Schreiner oder eine Freizeitwerkstatt mit einer grossen! Bandsäge aufsuchen.
Keine Kreissäge oder Hobbybandsäge!

Die seitlich Abstehenden Äste absägen. Je nach Geschmack kürzer oder länger.

Dann das Holz so legen das der Schnitt möglichst gerade verläuft und das Holz einigermassen auf den Tisch der Säge aufgelegt werden kann.

Für die weitere Arbeit am besten einen Bastelraum oder eine Freizeitwerkstatt aufsuchen mit einer grossen Hobelbank.
Zur Not tut's auch ein alter Stabiler Tisch in der Garage oder im Freien.

 

 

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